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Schlaf & Alltag2 Min. Lesezeit

Nachts hellwach, morgens wie gerädert: mein Weg zurück zu gutem Schlaf


Kein Grübeln, kein Stress im Kopf, und trotzdem kein Schlaf. Wie ich angefangen habe, meinen Schlaf zu verstehen statt nur früher ins Bett zu gehen.

Wachst du nachts auf und liegst stundenlang wach? Oder schläfst du zwar, bist morgens aber trotzdem wie gerädert?

Genau da war ich.

Hellwach, ohne Grund

Ich konnte nicht einschlafen. Oder ich wurde mitten in der Nacht wach und lag einfach da. Hellwach. Kein Grübeln, kein Stress im Kopf. Und trotzdem: kein Schlaf.

Tagsüber war ich dauermüde, benebelt, wie neben mir. Dabei war ich eigentlich immer eine gute Schläferin. Bis es irgendwann gekippt ist. Und egal wie lange ich geschlafen habe, erholt war ich nie.

Nicht einfach früher ins Bett

Der übliche Rat ist: früher schlafen gehen, Handy weg, Tee trinken. Das ist alles nicht falsch, aber es hat bei mir nicht gereicht. Was geholfen hat, war etwas anderes: meinen Schlaf wirklich zu verstehen.

  • Ich habe meinen Schlaf gemessen und beobachtet.
  • Ich habe gelernt, meinen Rhythmus zu lesen.
  • Ich habe kleine Dinge gezielt verändert und geschaut, was passiert.

Und plötzlich hat mein Körper reagiert. Mein Tiefschlaf stieg auf 30 bis 40 Prozent.

Wie es heute ist

Ich wache nach sechs bis acht Stunden auf und bin einfach da. Klar, wach, mit Energie. Ich brauche keinen Wecker mehr. Und abends lege ich mich hin und schlafe innerhalb weniger Minuten ein.

Das hat nicht nur meinen Schlaf verändert, sondern mein ganzes Leben. Ich habe wieder Energie, setze Dinge um und bin wieder ich.

Merkst du bei dir, dass dein Tag deinen Schlaf bestimmt? Oder dass du morgens nicht mehr richtig „da“ bist?

Schlafprobleme haben viele mögliche Ursachen. Wenn du über Wochen schlecht schläfst, lass das auch ärztlich anschauen. Und dann lohnt sich der Blick auf das, was im Alltag dahinterstecken kann.

Dieser Artikel beschreibt meine eigenen Erfahrungen und allgemeines Wissen. Er ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

Erkennst du dich wieder?

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